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SFEC Bulletin 3_2020 Dezember

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News

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Chers membres de la FSEC

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L'année 2020 touche à sa fin. Elle restera dans nos mémoires comme une année formative. Beaucoup de choses ont changé et évoluent encore à l’heure actuelle. Notre société est mise à rude épreuve, les certitudes individuelles et collectives sont ébranlées. Les questions de responsabilité personnelle et communautaire se posent dans un contexte totalement nouveau. La liberté individuelle, la subsistance économique, la santé ou encore la culture sont des valeurs sujettes à discussion. De fait, la société est bien différente aujourd'hui de ce qu'elle était au début de l'année.

Quel est l’impact de ces éléments pour le monde choral? A la sortie du confinement du printemps dernier, la composition des chœurs avait déjà changé car de nombreux chanteurs appartenant aux groupes à risque avaient renoncé aux répétitions et aux concerts. Pour ceux qui ont repris leur activité chorale, la joie de pouvoir chanter a été de courte durée car depuis la fin du mois d'octobre, les chœurs sont interdits dans tout le pays et le chant en général est stigmatisé.

En tant que président d'une association chorale, je traverse une période intense. Que puis-je faire, respectivement que peut faire la Fédération, pour attirer l'attention sur cette situation difficile? Une prise de position forte est-elle légitime au moment où la deuxième vague frappe si durement la société? Que font les autres associations? Qui représente le monde choral en politique?
Des échanges animés ont eu lieu avec les responsables des autres associations chorales via IG Chorama mais les organes directeurs atteignent rapidement leurs limites : d’une part, la lourdeur du fédéralisme ressurgit également sur la scène chorale et, d'autre part, un travail politique intensif sur la base du volontariat n'est guère possible. Au moment où un travail approfondi en réseau s’impose, les ressources et les structures nécessaires font défaut.
Au-delà de ces questions et préoccupations importantes, je me suis aussi demandé où sont passés tous les chefs de chœur enthousiastes et passionnés, les fidèles chanteurs pour qui l’activité chorale compte tant? Voulons-nous accepter la situation actuelle et attendre simplement qu'elle prenne fin?
En écrivant ces lignes, je réalise à quel point je m'en sors bien malgré les circonstances difficiles. Je vis dans un pays où je peux quitter la maison à tout moment malgré la pandémie. En tant que chef de chœur, j'ai peut-être été empêché d’exercer ma profession, mais mes chœurs continuent de payer mon salaire. Et même si la réorganisation des projets est épuisante, je sais que l'avenir apportera de nombreux moments forts en matière de musique. Lorsque la crise sera passée, la soif de concerts de chorales et d'événements culturels sera énorme et la situation dans laquelle nous nous trouvons actuellement sera rapidement oubliée. Mais il faut mettre à profit ce moment pour créer des structures au sein de la scène chorale suisse, afin que nous puissions défendre nos préoccupations de manière plus unie et plus forte à l'avenir.
Unissons-nous donc en tant que scène chorale suisse et battons-nous pour notre cause. Parce que chanter, c'est sain !

Je vous souhaite tout le succès possible pour 2021.

Votre Patrick Secchiari, Président de la Fédération suisse Europa Cantat
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Liebe Mitglieder der SFEC

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2020 neigt sich dem Ende zu. Es wird als ein prägendes Jahr in Erinnerung bleiben. Vieles hat sich gewandelt und befindet sich noch im Wandel. Unsere Gesellschaft wird stark herausgefordert. Vermeintliche Sicherheiten werden auf kollektiver wie individueller Ebene erschüttert. Fragen der Eigen- und Fremdverantwortung stellen sich in einem neuen Kontext. Güterabwägungen zwischen Freiheitsrechten, wirtschaftlichen Existenzen, Gesundheitsbedürfnissen und der Kultur provozieren neue Diskussionen um Werte. Die Gesellschaft ist jetzt eine andere als noch zu Jahresbeginn.

Bei all diesen Veränderungen stellt sich die Frage, was die Auswirkungen auf die Chorwelt sind. Schon nach dem Lockdown haben sich die Chöre in ihrer Zusammensetzung verändert. Viele Sänger*innen, die zur Risikogruppe gehören, sind den Proben und Konzerten ferngeblieben. Und die Freude über die Möglichkeit, singen zu können, war von kurzer Dauer. Seit Ende Oktober herrscht ein landesweites Chorverbot, das Singen im Allgemeinen hat eine Stigmatisierung erfahren.

Für mich als Präsident eines Chorverbandes hat eine intensive Zeit begonnen. Was kann ich resp. der Verband unternehmen, um auf die schwierige Situation aufmerksam zu machen? Ist das überhaupt angebracht, jetzt, wo die zweite Welle die Gesellschaft so hart trifft? Was machen die anderen Verbände? Wer vertritt die Chorwelt in der Politik? Im regen Austausch mit den anderen Chorverbänden über die IG Chorama stellt sich heraus, dass die Vorstände schnell an ihre Grenzen kommen. Einerseits macht sich auch in der Chorszene der schwerfällige Föderalismus bemerkbar und auf der anderen Seite ist intensive politische Arbeit auf der Basis von Freiwilligenarbeit kaum möglich. Jetzt, wo intensive Verbandsarbeit gefragt ist, fehlen die nötigen Ressourcen und Strukturen.

Bei all den wichtigen Fragen und Anliegen, die aufkommen, habe ich mich gefragt, wo all die begeisterten Chorleiter*innen geblieben sind, die ihren Beruf mit soviel Passion ausüben? Wo sind die treuen Chorsänger*innen, die sich so für ihr Hobby begeistern lassen? Akzeptiert man jetzt die Situation und wartet, bis es vorüber ist?  

Beim Schreiben dieser Zeilen merke ich, wie gut es mir trotz der schwierigen Umstände geht. Ich lebe in einem Land, wo ich trotz Pandemie jederzeit das Haus verlassen kann. Als Chordirigent habe ich zwar ein Berufsverbot auferlegt bekommen, aber meine Chöre bezahlen den Lohn immer noch. Und auch wenn das Umorganisieren von Projekten anstrengend ist: die Zukunft wird viele musikalische Höhepunkte bringen. Und wenn die Krise vorbei sein wird, wird der Hunger nach Chorkonzerten und kulturellen Veranstaltungen riesig sein. Und schnell wird die Situation vergessen sein, in der wir uns jetzt befinden. Doch gerade dann sollte die Zeit genutzt werden, um Strukturen in der Schweizer Chorszene zu schaffen, damit wir in Zukunft geschlossener und stärker für unsere Anliegen einstehen können.   Deshalb lasst uns als Schweizer Chorszene vereint für unsere Sache kämpfen. Denn Singen ist gesund!

Ich wünsche ihnen alles Gute für 2021,

Ihr Patrick Secchiari
Präsident Schweizer Föderation Europa Cantat
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COVID-19

Aktive Verbandsarbeit

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Die IG CHorama und ihre Mitgliederverbände und damit die SFEC unterstützen mit allen Kräften die Eindämmung der Pandemie.Nichtsdestotrotz waren die Verbände schockiert über die Stigmatisierung des Chorgesang. Als Verbände und Interessensgemeinschaft wurden wir von unzähligen Mitgliedern aufgerufen, für die Branche die Stimme zu erheben und sichtbar zu werden.

Die IG CHorama unternahm in höchst intensiven Emailkonsultationen, unzähligen Spontan-Zoom-Sitzungen und zahlreichen Telefonaten viele sichtbare Schritte, um die Anliegen der Chorwelt und der ihr angeschlossenen Anbieter, wie Konzertsaalvermieter, Caterer, Ticketing-Unternehmen und natürlich Profi-Musiker*innen in der Politik und den Medien zu vertreten.

Allen Mitgliedern der IG CHorama geht es dabei stest darum, bei einer Entspannung der Lage bei den Entscheidern präsent zu sein und in die Beratungen zu möglichen Öffnungsszenarien miteinbezogen zu werden.

Diese Schritte wurden von der IG CHorama und dem Schweizer Musikrat SMR im Namen der Chorwelt unternommen:
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Le chant choral dans les médias

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Verband

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Mit Eugen Fabel ist ein Mensch von uns gegangen, der innerhalb der Schweizer Chorwelt lange Zeit eine wichtige Rolle gespielt hat. Die LUZERNER SINGER wurden 1966 von Hansruedi Willisegger gegründet und Eugen Fabel war fast von Anfang als kräftiger und sicherer Bass-Sänger mit dabei. Während mehreren Jahrzehnten wuchs auch seine Aktivität im Hintergrund des berühmten Chors, der ihn am Schluss auch zum Präsidenten wählte. In dieser Zeit erlebte er die vielen Chorreisen in die ganze Welt und auch die zahlreichen Schallplatten- und CD-Aufnahmen. Ausserdem wirkte er als Chorist mit bei den Europa-Cantat-Singwochen Luzern 1971, 1977, 1987 und 1990. Er war 10 Jahre lang Mitglied des Vorstands der Schweizerischen Föderation Europa Cantat SFEC, zuerst als Sekretär, dann als Kassier. Mit seinem Mut zu Neuem und seinen zielgerichteten Gestaltungsideen trug er weitblickend und mit gutem Durchsetzungsvermögen wesentlich bei zur Entwicklung der LUZERNER SINGER wie auch der SFEC. In all dieser Zeit entstand eine grosse Freundschaft zwischen Eugen Fabel und Hansruedi Willisegger. So konnte auch das internationale EUROPA-CANTAT-FESTIVAL 1979 nach Luzern geholt werden, mit Fabel als OK-Präsident und Willisegger als Präsident der Musikkommission. 1989 wurde er zum Ehrenmitglied der SFEC ernannt. Eugen Fabel verwaltete auch das grosse Archiv "seines" Chors, so dass er 1999 eine umfangreiche Darstellung der Geschichte des Chors veröffentlichen konnte im Booklet der Doppel-CD "30 Jahre LUZERNER SINGER". 
Eugen Fabel blieb zeitlebens mit der SFEC verbunden und beehrte den aktuellen Vorstand und die aktiven Mitglieder mit seiner Teilnahme an der Delegiertenversammlung in Zürich im Januar dieses Jahres.

von Guido Helbling, ehem. Präsident SFEC
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Samstag 30. Januar 2021, 10.00 Uhr
samedi 30 janvier 2021, 10.00 h

online, via Zoom - Einladungslink folgtle lien de l'invitation suit


Informationen
  • Stimmberechtigt sind pro Mitglieder-Chor zwei anwesende Delegierte, Einzelmitglieder mit Stimmrecht und Ehrenmitglieder.
  • Anträge von Mitgliedern müssen bis spätestens 9. Januar 2021 eingereicht werden.
  • Die DV findet via Zoom statt.
  • Anmeldung bis spätestens 21. Januar 2021 an keller@lkkm.ch
Download Einladung und Traktandenliste 

Informations
  • Deux délégués présents par chœur membre, membres individuels avec droit de vote et membres d'honneur ont le droit de vote.
  • Les demandes des membres doivent être soumises au plus tard le 9 janvier 2021.
  • L’assemblée des délégués aura lieu lors de la rencontre des chœurs de la Fédération Suisse Europa Cantat FSEC.
  • Les inscriptions d'ici le 21 janvier 2021 àkeller@lkkm.ch
Télécharger l'Ordre du Jour

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von Martin Wildhaber Vorstand SFEC + ECA-EC

Auch auf internationaler Chorebene mussten dieses Jahr fast alle Aktivitäten und Festivals unter dem Label des europäischen Chorverbandes ECA-EC abgesagt oder verschoben werden. Bereits früh zeichnete sich aufgrund des internationalen Charakters vieler Veranstaltungen ab, dass sich der Fokus des Verbandes weg von physischen Treffen in Richtung der Organisation von online Aktivitäten und Angeboten verschieben würde. So wurden beispielsweise regelmässige Zoom-Cafés für Mitglieder angeboten, um sich persönlich und beruflich miteinander im virtuellen Raum auszutauschen. Es wurden aber auch interessante Webinare zu verschiedenen Themen durchgeführt, um z.B. Anregungen für die online Probenarbeit zu teilen. Es zeigte sich, dass diese Diskussionsräume sehr geschätzt und von vielen Mitgliedern wöchentlich genutzt wurden. Ebenfalls entstanden in dieser Zeit diverse Covid-19-Informationsdokumente zu Chorarbeitsthemen und zur Entwicklung des Chorsektors in Europa, welche für Musizierende aus allen Ländern interessant und für die eigene Praxis hilfreich sein können.
https://europeanchoralassociation.org/covid-19/
Statement ECA-EC on How the Covid-19 outbreak impacts us on different levels

Die in diesem November online abgehaltenen Generalversammlung, welche ursprünglich in Galway (IRL) hätte stattfinden sollen, stand – passend zur aktuellen Situation – ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit des Chorverbandes. Dabei hatten die Teilnehmenden im Rahmen der «Membership Days» die Gelegenheit, ihre Ansichten, Bedenken und Wünsche zu den aktuellen Themen einzubringen und damit die Ausrichtung des Verbandes massgeblich mitzubestimmen. Mit grosser Mehrheit wurden im Anschluss die neu verfasste Vision sowie die aktualisierte geographische Entwicklungsstrategie der Organisation angenommen. Ebenso wurde die Weiterarbeit an der Überprüfung der Mitgliedschaftsstruktur gutgeheissen und der Prozess der Suche nach einem neuen Verbandsnamen fortgesetzt. 

Die Projektpräsentationen unserer Mitglieder haben gezeigt, dass für das Chorsingen im Jahr 2021 ganz viel Enthusiasmus und Optimismus bei den Organisator*innen vorhanden ist und diverse nationale und internationale Projekte – wie z.B. das Europa Cantat Festival in Ljubljana – voll in Planung sind. Wir dürfen somit mit Zuversicht in die Zukunft schauen und hoffen, dass uns der Chorgesang kommendes Jahr wieder auf die eine oder andere Weise miteinander verbinden wird.

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Der Konzertchor Schaffhausen ist ein aktiver Kulturträger der Region Schaffhausen. Dirigent Guido Helbling, der den Chor seit 28 Jahren leitet, und die rund 80 Sängerinnen und Sänger teilen die Begeisterung für das konzertante Musizieren und treten jedes Jahr drei bis vier Mal auf. Die Vielfalt der Programme und Musikstile - von Barock bis zeitgenössisch - ist eines der Markenzeichen des Konzertchors. Der Schwerpunkt des Repertoires liegt auf Oratorien und sinfonischen Chorwerken aus allen Epochen. In den letzten 10 Jahren aufgeführt wurden z.B.: Die Requien von Mozart, Brahms, Verdi und Fauré, die Weihnachtsoratorien von Bach und Saint-Saens, die Carmina Burana von Orff, Die Schöpfung von Haydn, Mozarts C-Moll-Messe, aber auch weniger bekannte Werke wie die Tango-Messe von Luis Bacalov und das Oratorium Das Lied von der Glocke von Andreas Romberg. Ein weiterer programmlicher Schwerpunkt sind A-Cappella-Werke und Konzerte zum Mitsingen fürs Publikum, mit einem Repertoire über alle Epochen und Sparten, von Gregorianik über Volkslieder aus aller Welt bis zu Jazz und Pop. Letztes Jahr wurde auch eine Video-Aufnahme des Schaffhauser Klassikers "Das Munotglöcklein" eingespielt. Für das Jahr 2021 hoffen wir auf coronafreies Singen und freuen uns auf einen Kantaten-Gottesdienst im Rahmen des Schaffhauser Bachfestes an Auffahrt, ein A-Cappella-Konzert im September und Bachs Weihnachtsoratorium am 26. Dezember. Im März 2022 folgt dann Mendelssohns Oratorium Paulus. Neue Sängerinnen und Sänger sind willkommen, Kontakt und weitere Informationen über die Webseite

www.konzertchor-sh.ch
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Der Laudate Chor bleibt in Bewegung!

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Der Laudate Chor ist ein rund 40-köpfiger gemischter Konzertchor aus engagierten Laiensängerinnen und -sängern, welcher mit hohen musikalischen Ansprüchen geistliche und weltliche Chorwerke aller Epochen aufführt.

In den 1970er Jahren gründete die Sängerin Sonja Sieber, Gattin von Pfarrer Ernst Sieber, den Laudate Chor – damals noch ein kleiner Chor, der den Gemeindegesang der reformierten Kirche Zürich-Altstetten im Gottesdienst unterstützte und durch mehrstimmige Gemeindelieder bereicherte. Schon bald stiegen die musikalischen Ansprüche und innert 10 Jahren entstand ein Kammerchor, bestehend aus 40 bis 50 Sängerinnen und Sängern, der zwei bis drei Konzerte pro Jahr gab.

1987 engagierte Sonja Sieber eigens für Mozarts Krönungsmesse den Dirigenten Michael Gohl, der ab 1989 die Leitung des Chores ganz übernahm. Unterstützt von der reformierten Kirchgemeinde Zürich-Altstetten setzte der Laudate Chor seine Konzert- und Auftrittstradition fort. Massgeblich prägte Annelise Ritzmann als Sängerin, Pianistin, Stimmbildnerin und Korrepetitorin zwischen 1992 und 2003 den besonderen Klang des Laudate Chors. Unter ihrer Mitarbeit einigten sich die Chormitglieder darauf, parallel zur Chorarbeit an der Pflege der eigenen Stimme zu arbeiten. Neben den Chorproben wird seither regelmässig Stimmbildung für Einzelne oder Kleingruppen organisiert. Im Laufe der Jahre wurden immer wieder neue Ideen verwirklicht: Mehrchörige Projekte, beispielsweise mit dem Berner Gabrielichor und dessen Dirigent Hans Gafner, setzten neue Akzente, genauso wie die szenische Aufführung von Bachs Johannes-Passion, die einen intensiveren Ausdruck und eine Vertiefung des Inhalts anstrebte. Den Höhepunkt und gleichzeitig den Abschied von Michael Gohl als Dirigent nach über 20 Jahren bildete Bachs h-moll-Messe im Jahr 2010. Michael Gohl übergab die Leitung des Laudate Chors an Gonzague Monney.
Die 10 Jahre intensiver Zusammenarbeit und abwechlungsreicher Projekte, fasst der Chor in einem unterhaltsamen Video zusammen.

Im Dezember 2020 hat Daniel Pérez von Gonzague Monney die Leitung des Laudate Chors übernommen. Der Laudate Chor freut sich sehr, mit ihm einen kompetenten neuen Dirigenten gefunden zu haben!
http://danielperez.ch/  


Was bewegt den Chor, wenn er nicht mehr singen darf und alle Konzerte abgesagt sind?
Der Chor bewegt sich wie viele andere ins Homeoffice: die Aktivmitglieder treffen sich virtuell und setzen sich unter Anleitung des Dirigenten persönlich mit den Musikstücken auseinander. Sie pflegen dort wöchentlichen Kontakt oder genießen eine Weiterbildung, beispielsweise in einem Workshop, wie sie effizienter vom Blatt singen können.

www.laudate.ch
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Ein Chor mit vielen Facetten

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Vor rund 60 Jahren wurde die Kantorei Zürcher Oberland durch eine Gruppe singfreudiger junger Sängerinnen und Sängern um Ernst Kobelt gegründet. Seither ist der Chor im Zürcher Oberland nicht mehr wegzudenken. Neben den alljährlich stattfindenden grossen Konzerten zusammen mit Orchesterbegleitung ist die Kantorei Zürcher Oberland traditioneller Weise auch in etlichen Gottesdiensten in der Region anzutreffen. Anfangs Juli findet jedes Jahr im Ritterhaus Bubikon ein kleines, feines Konzert, a cappella oder mit kleiner Begleitung und sehr vielfältiger Musik, von Madrigalen bis zu Musical statt.  Alle zwei Jahre bietet die Kantorei eine Singwoche an, die nicht nur Chormitgliedern, sondern auch weiteren Gästen und einer grossen Zahl von Kindern offensteht. So werden immer wieder die verschiedensten Kontakte geknüpft, neue Chormitglieder gewonnen und auch nachhaltige Nachwuchsförderung betrieben. Der Chor zählt zurzeit etwa 50 aktive Sängerinnen und Sänger, wobei der Altersunterschied zwischen dem jüngsten und dem ältesten Mitglied über 60 Jahre beträgt.
Eine langfristig ausgerichtetes Chorkonzept, welches neben Traditionellem auch viel Platz für spontane Aktivitäten bietet, ist ein Markenzeichen der Kantorei. Auch die Leitung des Chors ist auf Kontinuität und Langfristigkeit ausgerichtet: Seit nun mehr als 20 Jahren leitet Luzius Appenzeller die Kantorei mit viel Engagement und Können und führt uns immer wieder neu anvertraute und unbekannte Musik heran. Als wir letzten Februar unsere traditionellen Konzerte aufführten, wusste noch niemand, dass ein so singarmes Jahr vor uns steht und wie lange diese Dürre noch anhalten wird, wissen wir auch noch nicht. Wann es immer möglich war zu proben, haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass wir auch gemeinsam singen konnten. Dass wir nun nach 60 Jahren einmal nicht an einem Weihnachtsgottesdienst singen dürfen, ist wohl für uns alle hoffentlich einmalig. Wir freuen uns einfach, wenn wir hoffentlich unserer Leidenschaft wieder ausleben dürfen.

Die Proben finden jede Woche am Freitag von 19.40 bis 21.50 Uhr in Pfäffikon ZH statt. Interessentinnen und Interessenten haben bei uns jederzeit die Möglichkeit, an einer Probe unverbindlich teilzunehmen.

www.kantorei-zo.ch
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Andreas Reize
Andreas Reize
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Der Chor wurde 1974 von Hans Gafner gegründet, der während 36 Jahren als Dirigent wirkte. Seit Mai 2011 hat Andreas Reize die Leitung inne.

Der Gabrielichor pflegt in erster Linie die Aufführung mehrchöriger Werke des 16. bis 21. Jahrhunderts. Dadurch ist ein vielfältiges und ungewöhnliches Repertoire entstanden, das auf hohem Niveau dargeboten wird. Als Kammerchor mit rund 40 Sängerinnen und Sängern glänzt er durch transparenten Klang und präzise Diktion. Durch ihr emotionales Engagement wollen der Chor und sein Leiter den Zuhörenden aussergewöhnliche Erlebnisse vermitteln.

Unter der Leitung von Andreas Reize führt der Chor die vom Namensgeber des Chores begründete Tradition der Mehrchörigkeit fort. So kommen Gabrieli, Monteverdi und Schütz und ihre Zeitgenossen zur Aufführung, in der so genannte Authentizität mit neuen zeitgenössischen Ideen verbunden wird.
In tiefgründiger Auseinandersetzung mit der Barockzeit gelingt es in dieser Praxis, einerseits dem Publikum unbekannte Seiten jener Zeit näherzubringen und andererseits weniger bekannte Werke bedeutender Komponisten zu neuen Werken zusammenzufügen, so geschehen in Rovettas und Rosenmüllers Marienvespern.
Im Frühling 2017 widmete sich der Chor den Thomaskantoren zu Leipzig vor Bach und brachte von Calvisius über Schein und Kuhnau bis und mit Bach bedeutende Werke dieser grossteils unbekannten Meister zur Aufführung. Es folgten 2018 die Konzerte "Selva morale et spirituale" von Claudio Monteverdi in Zusammenarbeit mit cantus firmus vokalensemble & consort, Ensemble für alte Musik. Mit dem Programm "En natus est Emanuel“ sang der Chor 4-10 stimmige weihnachtliche Werke von Renaissance bis zur Gegenwart und verzauberte das Yehudi Menuhin Forum mit glanzvollen Klängen. 

2019 führte der Gabrielichor das Programm «Singt mit Psalter - Klingende Mehrchörigkeit aus Deutschland» auf und im Herbst erklangen im Konzert «Verzweiflung – Tod – Zuversicht» mit dem cantus firmus vokalensemble & consort die Bachkantaten BWV 106 «Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit», BWV 131 «Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir» sowie BWV 12 «Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen». 
Der Chor nimmt gelegentlich auch am Musikfestival Cantars und regelmässig an den Münstervespern in Bern teil. 2019 folgte er einer Einladung an das Musikfestival Bern.  

Leider konnte im Jahr 2020 keines unserer geplanten und eingeübten Konzerte stattfinden. Wir hoffen im Mai 2021 unser Programm «Wir lassen es blühen - Florilegium Portense, Werke aus der berühmten Sammlung von 1618/1621» nachzuholen.

Unser Dirigent Andreas Reize wurde eben erst als Thomaskantor nach Leipzig berufen. Deshalb suchen wir auf 2022 eine neue Dirigentin oder einen neuen Dirigenten. 

www.gabrielichor.ch
Andreas Reize
Andreas Reize
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Partner, Veranstaltungen

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Donnerstag. 13. Mai 2021, Basel

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CHorama, die Interessengemeinschaft der Schweizerischen Chorverbände lädt ein zum jährlichen Weiterbildungstreffen für amtierende und studierende Chorleiterinnen und Chorleiter. Neu stehen einzelne Workshops auch Zuhörenden und Interessierten offen. Das Treffen findet im Rahmen des EJCF 2021 statt.

Das Treffen wird in Zusammenarbeit mit der Musik-Akademie Basel durchgeführt.
Die Teilnahme am Treffen wird von J+M als Weiterbildung anerkannt.

Zum Programm und zur Anmeldung
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Jeudi 13 Mai 2021, Bâle

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CHorama, la communauté d’intérêts des Associations Chorales Suisses, vous invite à sa rencontre annuelle de formation continue pour les chefs de chœur en activité et étudiants. Certains ateliers sont également ouverts aux auditeurs et intéressés. La rencontre aura lieu dans le cadre du EJCF.

La rencontre aura lieu en collaboration avec l’Académie de Musique de Bâle.
La participation à la réunion est reconnue par le programme J+M comme une formation continue.

Programme et Inscription
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Anmeldung möglich seit 15. Dezember!

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It is our great pleasure to announce, that the registration to the Europa Cantat Festival 2021, organised by the Public fund of the republic of Slovenia for cultural activities, is now OPEN!
You can enter the registration form via our website, where you’ll also find the important steps you need to take before the actual registration. It is important to read the instructions and other information.

Register now!
How "to read" the EC-programme
More about the week-end

Hinweis zum Preissystem:
Die Mitglieder der SFEC (Einzelmitglieder mit oder ohne Stimmrecht, Ehrenmitglieder und Mitglieder von Mitgliederchören) gelten als "indirect member" der ECA-EC und profitieren vom reduzierten Preis dieser Kategorie. Für die Angabe einer Membership Nummer oder für eine Bestätigung wenden Sie sich bitte direkt an die SFEC: keller@lkkm.ch
Note sur le système de tarif : Pour les membres de la FSEC (membres individuels avec ou sans droit de vote, membres honoraires et membres des chœurs membres) sont considérés comme des "membres indirects" de l'ECA-EC et bénéficient du tarif réduit de cette catégorie. Pour obtenir le numéro de membre ou une confirmation, veuillez contacter directement le FSEC à l'adresse keller@lkkm.ch.
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Singen tut gut. In Zeiten von Einschränkungen, Verboten und Lockdowns spüren wir, wie sehr uns das Singen fehlt, egal ob im Gottesdienst oder im Chor. Können wir trotz allem gemeinsam singen? Die Verunsicherungen sind gross.
Der Workshop Jochen Kaiser hat das Ziel, Singen in Zeiten von COVID-19 zu diskutieren und neue Ideen auszuprobieren. Wie können wir singen und trotzdem die Gefahr der Ansteckung beachten? Wie können wir mit Chören in Konzerten und Gottesdiensten singen, wenn Abstand geboten ist? Welche (neue) Rolle haben die Chöre in unseren Kirchgemeinden nun bekommen bzw. sollten sie finden?

Der Workshop richtet sich an Chorleiter*innen / Kantor*innen / Kirchenmusiker*innen. Er steht aber allen Interessierten offen!

zur Anmeldung
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Konzerttermine

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Impressum

Redaktion / Layout SFEC

Präsidium / Président Patrick Secchiari
Geschäftsführung / Directrice Liliane Keller Würmli

Das Bulletin erscheint 3x jährlich.
Nächste Ausgabe / Prochain numéro April 2021
Redaktionsschluss / Délai rédactionnel
5. März 2021
Sänger*innen von Mitgliederchören erhalten das Bulletin via Email-Verteiler ihrer Präsidenten.


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