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SFEC Bulletin 2_2020 September

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News

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Weitersingen in Corona-Zeiten - von SFEC-Präsident Patrick Secchiari

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Es ist Montag, der 10. August 2020. Im Kanton Bern beginnt die Schule und die meisten Laienchöre fangen wieder an zu proben. Auch ich leite diese Woche drei Chorproben. Und kommenden Samstag und Sonntag findet sogar ein Intensiv-Probewochenende mit einem meiner Chöre statt. Schliesslich sind bald Konzerte, und zwar mit allen Chören, die ich leite. Bin ich verrückt geworden? Auf was lasse ich mich in dieser schwierigen Zeit ein? 

Wie war das im Juni, als es wieder erlaubt war Chorproben zu halten? Die Meinungen unter den Chorleitenden gingen stark auseinander. Die einen plädierten fürs Abwarten bis nach den Sommerferien, die anderen wollten sofort wieder loslegen, auch wenn die Probearbeit stark eingeschränkt war. Es könnte sonst sein, dass der Chor auseinanderfällt. 

Ich habe mit allen Chören und deren Vorständen intensive Gespräche geführt, wie wir uns verhalten wollen. Die Chorsänger*innen wurden befragt, zum Teil sogar mit aufwändigen online-Fragebogen, ob sie wieder im Chor singen möchten. Überall war man sich einig: Wir nehmen die Proben wieder auf, halten uns aber an das Schutzkonzept der SCV. Das heisst, alle Teilnehmenden sind sich der Risikosituation bewusst und entscheiden selbst, ob sie das wollen oder nicht.
Für einige Chorsänger*innen bedeutet dies, dass sie wohl für längere Zeit nicht im Chor singen werden. Andere wiederum nehmen die Situation zum Anlass, mit dem Chorsingen ganz aufzuhören. Und es gibt sogar jemand, der wieder im Chor singt, obwohl er eine Ansteckung mit dem Virus wohl nicht überleben würde. Im Gespräch mit ihm habe ich gespürt, wie wichtig das Singen für ihn ist. Wenn er jetzt nicht weiter singt, fehlt etwas Wesentliches in seinem Leben.
Dass sich alle mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben, bewirkte, dass die wenigen Proben vor den Ferien ausgesprochen beglückend waren. Alle im Raum wussten, dass es besonders ist, jetzt wieder im Chor singen zu können. Die grossen Abstände sorgten für mehr Konzentration, man musste viel aktiver aufeinander hören. Jeder hat mehr Eigenverantwortung für die Töne und den Text übernommen. Es war manchmal fast heilig. 

Ich selber war die ganze Zeit über sehr angespannt. Was ist, wenn sich das Virus plötzlich im Chor verbreitet? Oder wenn ich es bekomme? Entspannung kam erst in der zweiten Ferienwoche, als die Mailbox immer noch leer blieb. Offensichtlich hatte sich niemand angesteckt. 

Heute freue ich mich einerseits darauf, dass die Chorproben beginnen, andererseits kommt wieder diese Anspannung in mir hoch. Muss ich jetzt damit leben, bis zu den nächsten Ferien? Ich denke ja. Irgendwann werde ich mich wohl daran gewöhnt haben. Und die Schutzkonzepte sind mühsam, aber sinnvoll. Es gehört auch zu meinen Aufgaben, die Chorsänger*innen immer wieder daran zu erinnern, sich an die Regeln zu halten. Aber für mich persönlich wäre es schlimmer, Proben und Konzerte ausfallen zu lassen.  

Die sogenannte neue Normalität hat uns im Griff. Ich versuche mit dieser zu leben und alles dafür zu tun, dass die wunderbare Welt des Singens und des Chorgesangs weiterhin erhalten bleibt. Denn Musik bewegt, besonders in schwierigen Zeiten.
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IG CHorama erlässt gemeinsames Schutzkonzept

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Die Mitgliederverbände der IG CHorama haben ein gemeinsames Schutzkonzept für das Singen in Chören erarbeitet.

Es hilft als Wegleitung für Chöre, die daraus ihre eigenen Schutzmassnahmen ableiten können.

Die Kommunikation mit der Politik kann mit diesem einheitlichen Auftritt der Interessensgemeinschaft CHorama verbessert werden.

Die teilnehmenden Verbände sind:
A cœur joie ACJ
Association de Soutien aux Chœurs d‘Enfants et de Jeunes ASCEJ
Association Vaudoise des directeurs de chœurs AVDC
Europäisches Jugendchor Festival Basel EJCF
Reformierter Kirchenmusikverband Schweiz RKV
Schweizerische Chorvereinigung SCV
Schweizerischer Berufsdirigentenverband SBDV
Schweizerische Föderation Europa Cantat SFEC
Schweizerischer Katholischer Kirchenmusikverband SKV
Schweizerische Kinder- und Jugendchorförderung SKJF
Schweizerischer Kirchengesangsbund SKB
Schweizerische Trachtenvereinigung STV
Verband Chorleitung Nordwestschweiz VCHN

Das vollständige Schutzkonzept finden Sie auf der Website der SFEC.
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SFEC-Weekends

Das Weekend in Chur findet am 21.-23. Januar 2023 statt

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Der Vorstand und das lokale OK von Chur trafen die Entscheidung zur Verschiebung anfangs September. Zu unsicher ist die Situation, wie sich die epidemiologische Lage entwickeln wird.
Ausserdem wäre eine Durchführung mit den momentanen lokalen Bedingungen und Schutzkonzepten der Räume in Chur nicht möglich. Somit wäre auch eine Durchführung mit weniger Teilnehmenden mit einem unverhältnismässigen Organisationsaufwand verbunden. Zudem ist das typische „Meet & Greet“ und der beliebte Austausch am SFEC-Wochenende mit den Distanzregeln kaum vereinbar.
Das SFEC-Weekend 2022 ist bereits aufgegleist (s. Artikel "SFEC-Weekend in der Waadt"), weshalb das Treffen in Chur auf 2023 verschoben wird.

Die Delegiertenversammlung wird schriftlich durchgeführt. Die Unterlagen dazu erhalten die SFEC-Mitglieder Anfang Februar 2021.
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Le week-end à Coire a été reporté au 21-23 janvier 2023

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Le conseil d'administration et le comité d'organisation local de Coire ont pris la décision au début du mois de septembre. L'évolution de la situation épidémiologique est trop incertaine. En outre, il ne serait pas possible de le réaliser dans les conditions locales actuelles et avec les concepts de protection des locaux à Coire. Par conséquent, même une mise en œuvre avec moins de participants nécessiterait un effort organisationnel disproportionné. De plus, l'échange entre les participants bien-aimé du week-end de la FSEC ne sont guère compatibles avec les règles de distance.
Le week-end du FSEC 2022 a déjà commencé (voir l'article "Le week-end du FSEC dans le canton de Vaud"), c'est pourquoi le week-end de Coire est reporté à 2023.

La réunion des délégués va être mener par écrit. Les membres recevront les documents au début du mois de février 2021.
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L'Association Vaudoise des Directeurs de Choeurs - AVDC - nous soutiendra sur place en tant que comité d'organisation local. Nous nous réjouissons de cette coopération.

Plus d'information sur la AVDC.


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Die Vereinigung der Waadtländer Chorleiterinnen und Chorleiter - AVDC - wird uns vor Ort als lokales Organisationskomitee unterstützen.
Wir freuen uns auf diese Zusammenarbeit.

Mehr Informationen über die AVDC
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Patronate und Partner

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About the festival

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The Europa Cantat Festival is one of largest international music festivals worldwide. Singers, composers, conductors, instrumentalists and choral publishers from all over the world will participate at the eight-day festival.

Approximately 50 of the world’s greatest conductors and mentors will attend this event to hold workshops adapted to the participants, who are both choral music enthusiasts and professionals. The choral programme lists around 100 choral events and has a diverse accompanying programme of cultural events in the city that for eight days lives and breathes music.

Registration opens on 15th December 2020 up to 15th February 2021
How "to read" the EC-programme
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Donnerstag. 13. Mai 2021, Basel

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CHorama, die Interessengemeinschaft der Schweizerischen Chorverbände lädt ein zum jährlichen Weiterbildungstreffen für amtierende und studierende Chorleiterinnen und Chorleiter. Neu stehen einzelne Workshops auch Zuhörenden und Interessierten offen. Das Treffen findet im Rahmen des EJCF 2021 statt.

Das Treffen wird in Zusammenarbeit mit der Musik-Akademie Basel durchgeführt.
Die Teilnahme am Treffen wird von J+M als Weiterbildung anerkannt.

Zum Programm und zur Anmeldung
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Jeudi 13 Mai 2021, Bâle

CHorama, la communauté d’intérêts des Associations Chorales Suisses, vous invite à sa rencontre annuelle de formation continue pour les chefs de chœur en activité et étudiants. Certains ateliers sont également ouverts aux auditeurs et intéressés. La rencontre aura lieu dans le cadre du EJCF.

La rencontre aura lieu en collaboration avec l’Académie de Musique de Bâle.
La participation à la réunion est reconnue par le programme J+M comme une formation continue.

Programme et Inscription
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Für Kinderchöre im Alter der 2. - 6. Primarschule - Jetzt anmelden!

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Habt ihr schon mal auf der Strasse gesungen? Für ein Publikum, welches per Zufall vorbeispaziert und dann hoffentlich stehenbleibt? Wegen euch stehenbleibt? Vreni Winzeler macht diese Erfahrung für und mit euch möglich! Gemeinsam mit vielen anderen singfreudigen Kindern aus der ganzen Schweiz studiert ihr zuhause und vor Ort ein kurzes Liederprogramm ein und zieht damit von 15.00 – 17.00h durch die Strassen Basels. Manchmal präsentiert ihr ein Lied und manchmal singt ihr auch gemeinsam mit den Kindern im Publikum. Zu süffigen Melodien, lustigen Texten und groovenden Rhythmen geht das fast von alleine. Damit möglichst viele Kinder zum Zuhören und Mitsingen kommen, werden wir ihnen sagen, zu welcher Zeit ihr wo zu finden seid. Und dann singen alle! Ihr, die Kinder und das ganze Publikum. Das wird ein Spass!

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"Der schlichte Volkston hat mich besonders berührt"

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Marco, wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem SJC für die CD?
Als mich Nicolas Fink im Frühling 2018 angefragt hat, ob ich mir vorstellen könnte, bei der geplanten CD des SJC mitzuwirken, habe ich nicht lange gezögert und sofort zugesagt. Ich durfte den Chor bereits 2014 als Chorleitungsassistent kennenlernen und viele ehemalige Sängerinnen und Sänger singen nun in meinen eigenen Ensembles mit. Ich habe daher einen sehr engen Bezug zum Schweizer Jugendchor und verfolge seine Entwicklung mit grossem Interesse.

Du hast vier Lieder für die CD erarbeitet. Hast Du zu einem oder mehreren einen besonderen Bezug? Hast Du die Auswahl getroffen oder mitbestimmt?
Ich hatte glücklicherweise freie Hand und durfte dem Vorstand mein Wunschrepertoire vorstellen. Ich habe mich daher eingehend mit der Walliser Chormusik beschäftigt und habe auch von Hansruedi Kämpfen wertvolle Hinweise zum Volkslied erhalten. Nicolas Fink hat dann schliesslich eine Auswahl getroffen, die in Kombination mit den Werken aus den anderen Sprachregionen eine packende Geschichte erzählt. Die grösste Entdeckung war für mich «In Traurren», da ich dieses Stück bisher noch nicht kannte und mich der schlichte Volkston besonders berührt hat.

Wie hast Du die Zusammenarbeit mit dem SJC erlebt?
Wir haben uns im Februar 2019 zu einem ersten gemeinsamen Probetag im luzernischen Hertenstein getroffen. Dabei galt es, mit den Sängerinnen und Sängern an der Aussprache der Texte zu feilen, musikalische Ideen zu vermitteln und einen gemeinsamen Klang zu finden. Ich habe den Chor als äusserst aufgeschlossen erlebt. Musikalische Ideen konnten rasch umgesetzt werden und die freundschaftliche Stimmung hab ebenfalls um einen gemeinsamen Klang zu finden. Im November fand schliesslich die Aufnahmesession im Radiostudio Zürich statt. Dort hatte ich nochmals die Gelegenheit, an Feinheiten und Details zu arbeiten, bevor das rote Aufnahmelicht zu leuchten begann und die Aufnahme beginnen konnte.

Was macht in Deinen Augen den Schweizer Jugendchor aus?
Der Schweizer Jugendchor ist einer der innovativsten und spannendsten Chöre der Schweiz. Die jungen Sängerinnen und Sänger investieren dafür einen Grossteil ihrer Freizeit und sind mit überdurchschnittlich viel Herzblut und Engagement dabei. Diese Energie ist auch in den Konzert spür- und hörbar.

An welchem Projekt arbeitest Du aktuell?
Anfang Oktober führe ich mit dem Schweizer Vokalconsort die Messe in G-Dur von Francis Poulenc auf. Wir kombinieren diese mit Motetten von Giovanni Palestrina und Carl Rütti. Auf diese sinnliche Verbindung zwischen geistlicher und weltlicher Musik, Erotik, Leichtigkeit und Sinnlichkeit freue ich mich sehr. Ende November folgt dann das nächste Projekt mit dem Vokalensemble Zürich West, welches wir unter den Titel «Systemrelevant» stellen.

www.marcoamherd.ch
CD des SJC ->Shop
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"L'enthousiasme qui n'a pas de limite dans le cœur des choristes!"

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Comment la collaboration pour le CD est-elle née ?
J’ai reçu la demande du bureau du CSJ et de Nicolas Fink. On m’a demandé de proposer quelques pièces populaires du canton de Vaud.

Vous avez élaboré 4 pièces pour le CD. Quelle est votre relation avec ces pièces ? Avez-vous suggéré les pièces ?
Oui, j’ai eu carte blanche. Mais j’ai bien entendu présenté mon choix à Nicolas pour qu’il puisse s’assurer de la complémentarité avec le reste de l’album. Ce sont des pièces que j’affectionne particulièrement pour leur poésie et leur apparente simplicité. Quant aux compositeurs, Robert Mermoud, Michel Hostettler et Charly Torche étaient pour moi des évidences.

Comment avez-vous vécu la coopération avec le CJS ?
Très bien ! J’ai été très impressionné par le soin avec lequel les choristes ont préparé et interprété ces chants. La session d’enregistrement s’est déroulée dans le calme et la bonne humeur. La « Tonmeisterin » Michaela Wiesbeck a fait un travail fantastique !

Qu'est-ce qui rend le Chœur suisse des jeunes spécial à vos yeux ?
Pour moi c’est cet enthousiasme pour le chant choral qui semble ne pas avoir de limite dans le cœur des choristes. Une vraie passion palpable. Ce qui est touchant c’est que le CSJ sait vraiment reconnaître les belles musiques chorales et se les approprier. Le chœur prend du plaisir autant dans les pièces complexes virtuoses que dans l’interprétation fine des chants populaires.

Avez-vous d'autres projets avec le CSJ ?
Rien à l’horizon pour le moment. Je garde un excellent souvenir de co-direction du CSJ avec Andreas Felber et des assistants merveilleux issus du chœur de 2010 à 2015.

Sur quel projet travaillez-vous actuellement ?
Avec Voix de Lausanne, nous préparons un concert avec une messe et des motets de J-S Bach, ainsi qu’une création scénique avec réalité augmentée. Et avec Callirhoé, ensemble vocal féminin, nous allons démarrer nos répétitions pour un programme « Sacré Jazz ». Je serais aussi sur scène cette saison dans plusieurs productions de théâtre musical et de spectacles pluridisciplinaires.

www.dominiquetille.ch
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"Der Chor ist es gewohnt, mit grosser Offenheit auf Neues zuzugehen"

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Wie kam es zur Zusammenarbeit für die CD? 
Als der SJC mich dafür angefragt hat, habe ich mich natürlich sehr gefreut und die Aufgabe noch so gerne angenommen.

Du hast vier Lieder aus der bündnerromanischen Chormusik für die CD erarbeitet. Welchen Bezug hast Du zu diesen Stücken?  
Diese Lieder gehören seit früher Kindheit zu meinem Leben. Die romanischen Volkslieder, wie sie bei uns an jedem Fest (Weihnachten, Ostern, Landsgemeinde, Alt-/Neujahr etc.) gespielt werden, bilden sozusagen die Musik meiner Wiege. Gerade mit den schlichten aber sehr singbaren und klangvollen Liedern von Tumasch Dolf bin ich gross geworden. Meine Mutter hat im Chor, damals übrigens noch vom Komponisten selber geleitet, mitgesungen. 
Mit dem Vokalensembles incantanti, dessen Leiter ich bin, treten wir ausserdem seit Jahren oft ausserhalb Graubündens auf, ja sogar international an Festivals und Wettbewerben. Es lag also auf der Hand, dass ein grosser Teil unseres Repertoires aus schwergewichtig romanischen Volksliedern besteht. Wir sehen uns so quasi als Botschafter der Bündner Chorkultur.

Hast Du die Stücke vorgeschlagen?  
Ja, ich habe Nik Fink aus dem breiten Repertoire des Vokalensembles incantanti eine grössere Vorauswahl zusammengestellt. Er hat daraus die Lieder ausgewählt, die ins Konzept/Programm der CD passen.

Wie hast Du die Zusammenarbeit mit dem SJC erlebt?  
Anspruchsvoll und spannend! Es war für mich eine grosse Ehre, mit einem so tollen Chor arbeiten zu dürfen, auch wenn die Zusammenarbeit doch recht kurz war (Probe im März und dann CD-Aufnahme im November). Am liebsten hätte ich die Lieder auch in einem Konzert geleitet, das hätte wohl zu einem noch besseren Resultat geführt.

Was macht in Deinen Augen den Schweizer Jugendchor aus?  
Die Qualität der Sängerinnen und Sänger und ihr Wunsch, Chormusik auf höchstem Niveau gestalten zu wollen. Der Chor ist es schliesslich gewohnt, Anweisungen rasch umzusetzen und mit grosser Offenheit auch auf Neues zuzugehen und auszuprobieren.

Hast Du weitere Projekte mit dem Schweizer Jugendchor geplant?  
Es war geplant, dass der Schweizer Jugendchor zusammen mit dem Vokalensemble incantanti ein Lager (Probetage) durchführt und gemeinsam konzertiert. Das Projekt musste wegen Corona abgesagt beziehungsweise verschoben werden. Ich würde mich riesig freuen, wenn diese Zusammenarbeit noch zustande kommen würde.

An welchem Projekt bist Du aktuell dran?
Das Vokalensemble incantanti wird am 10. Oktober eine neue Version des «Dinner spectacles: die fliegende Kuh – remix» aufführen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ausserdem erarbeiten wir ein Programm für ein Weihnachtskonzert zusammen mit «meinem» Kinderchor, der STIMMWERKBANDE. Im nächsten Jahr werden wir mit den incantantis an diversen internationalen Wettbewerben teilnehmen und an Festivals auftreten. Es ist also viel Aufregendes geplant, worauf ich mich sehr freue!

Interview mit Christian Klucker auf SRF (2018)
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News von unseren Mitgliedern

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Das Vokalensemble Tirami-Via mit dem Schwerpunkt Musik aus dem Mittelmeerraum steht seit der Gründung (1994) unter der Leitung der Berufsmusikerin Daniela Schumacher. Die vielbesuchten Konzerte bürgen für aussergewöhnliche Programme, für hohe sängerische Qualität, für inspiriertes, lustvolles Singen sowie beseelte Musik. Die SängerInnen und ihre Dirigentin überqueren mit fast traumwandlerischer Sicherheit musikalische, sprachliche und kulturelle Grenzen - passend zum Namen „Tirami-Via“ suchen sie Vokalmusik aus ganz Europa und singen rein a cappella.

Die Situation für Chöre ist sehr schwierig, so musste auch Tirami-Via die Konzerte im März absagen. Wir proben aber seit einiger Zeit wieder und planen für den November Konzerte.

Zum aktuellen Programm:

Dolce-amaro
Bittersüss wie dunkle Schokolade, verspielt wie Liebeswerben, aber auch schmerzvoll wie enttäuschte, nicht erfüllte Liebe - so klingt die Musik im neuen Programm von „tirami-via“. Träumerische Klänge aus dem Norden verschmelzen mit dem Temperament des vorderen Orients, erlesene Elemente aus der orthodoxen Liturgie mit südländischer Leidenschaft, afrikanische Hymnen mit Weisen aus einer alten, archaischen Schweiz. Schmerz und Liebesleid paaren sich mit Lebenslust und verspieltem Humor. Eine sinnlich-musikalische Reise.

Konzertdaten:
Samstag, 7.11.2020, Krypta Kirche Peter und  Paul, Rathausgasse Bern, 19.30
Samstag, 14.11 2020, ref. Kirche Spiez, 19h

mehr zu Tirami-Via

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Wolfgang Amadeus Mozarts Sakralmusik erfreut sich nicht nur bis heute grösster Beliebtheit, sie legt auch ein lebendiges Zeugnis vom künstlerischen und persönlichen Werdegang des AusnahmeKomponisten der Wiener Klassik ab. Unter der Leitung von Patrick Secchiari stellen das Berner Kammerorchester und das Ensemble Ardent im zweiten Abonnementkonzert Mozarts Grosse Messe in cMoll in den Kontext der Salzburger Kirchenmusiktradition und bringen eine musikalische Perle aus dem Œuvre Leopold Mozarts zu Gehör.

Mozart – Vater und Sohn
Freitag, 11.12.2020, 19.30 Uhr, Casino Bern
Samstag, 12.12.2020, 19.30 Uhr, Thun-Expo (Halle 0)
2. ABO-Konzert des Berner Kammerorchesters

Mehr zum Ensemble ardent

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Konzerttermine

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Schweizer Jugendchor - SJC
Werke von Mahler, Burkhard, Martin, Schürch, Miche u.v.m. - und Schweizer Volkslieder
Freitag, 16. Oktober 2020, 20.00 Uh I Kath. Kirche St. Johannes Zug
Samstag, 17. Oktober 2020, 20.00 Uh I Predigerkirche Zürich
Nicolas Fink, Leitung
www.csj-sjc.ch

Jugendchor Zürich
„Zaubersprüche“
1. November, 17.00 Uhr Johanneskirche Zürich
Marco Amherd, Leitung
Website

Vokalensemble Tirami-ViaDolce-amaroSamstag, 11. November 2020, 19.30 Uhr | Krypta Kirche Peter und Paul, Rathausgasse Bern
Samstag, 14. November 2020, 19.00 Uhr | Kirche Spiez
Daniela Schumacher, Leitung
www.tirami-via.ch

Vokalensemble NOVANTIQUA und Chor Liebfrauen
Messiah - G.F. Händel
Samstag, 14. November 2020, 20.00 Uhr | Liebfrauenkirche Zürich
Sonntag, 15. November 2020, 17.00 Uhr | Berner MünsterBernhard Pfammatter, Leitung
www.novantiqua.ch

Gabrielichor
Leonhard Lechner (1553-1606): Sprüche von Leben und Tod (1606)
Hugo Distler (1908-1942): Totentanz op. 12, Nr. 2
Dominik Nanzer (*1962): Übergang 2019
Samstag, 14. November 2020, 20.15 Uhr | Nydeggkirche
Sonntag, 15. November 2020, 17.00 Uhr | FranziskanerkircheMeike Leluschko, Sopran
Lukas Knecht, Schlagzeug
Vicente Moronta, Oboe
Uwe Schönbeck, Sprecher „Der Tod“
Gregorianik-Schola der Dreifaltigkeitskirche Bern
Gabrielichor Bern
Andreas Reize, Leitung
gabrielichor.ch

molto cantabile "zwiespruch" – Chor und spoken word
Samstag, 14. November 2020, 19.30 Uhr I sinnlicht, Luzern
Sonntag, 15. November 2020, 17.00Uhr I sinnlicht, Luzern
Nora Gomringer, Autorin
Andreas Felber, Leitung
www.moltocantabile.ch

Vokalensemble Zürich West
„Systemrelevant“ - Werke von Hillborg, Schönberg, Cornelius u.a.
21. November 2020, 19.30 Uhr Bullingerkirche Zürich
22. November 2020, 17.00 Uhr Matthäuskirche Luzern
Marco Amherd, Leitung
vokalensemble-zuerich-west.ch/portrait

Zürcher Sing-Akademie
Händel in Rom I & II – mit dem Barockorchester La Scintilla
Mittwoch, 25. November 2020, 18.00 & 20.00 Uhr I Kirche St. Peter
Florian Helgath, Leitung
www.sing-akademie.ch

Laudate Chor Zürich
Elias – F. Mendelssohn Bartholdy
Sonntag, 29. November 2020, 17.00 Uhr I Gr. Ref. Kirche Zürich-Altstetten
Stephanie Pfeffer, Sopran
Véronique Rossier, Alt
Nino Gmünder, Tenor
Jean-Luc Waeber, Bass
Gonzague Monnay - Leitung
Orchester Opus Bern
www.laudate.ch

ensemble ardent
Mozart - Vater und Sohn Ein musikalischer Stadtrundgang
Freitag, 11. Dezember 2020, 19.30 Uhr | Casino Bern
Samstag, 12. Dezember 2020, 19.30 Uhr | Thun-Expo (Halle 0)
Marysol Schalit, Sopran
Christina Daletska, Mezzosopran
Raphael Höhn, Tenor
Gerardo Garciacano Hinojosa, Bass
Berner Kammerorchester
Patrick Secchiari, Leitung
www.ardent.ch

Jugendchor Zürich
"Balulalow - Weihnachtliche Musik für Chor und Harfe“
13. Dezember 2020, 17.00 Uhr Schloss Au
Marci Amherd, Leitung
Website

Singfrauen Winterthur
Winterkonzert
Donnerstag, 17. Dezember 2020, 20.00 Uhr | Rathausdurchgang, Winterthur
Franziska Welti, Leitung
www.singfrauen-winterthur.ch

Neuer Züricher Kammerchor - nzuek
Sternenmusik – Werke von Arnesen, Buxtehude, Brahms, Elgar, Grieg, Pourrington, Purcell, Reger, Schumann, Stanford und Todd und/oder anderen
Samstag, 6. Februar 2021, 19.30 Uh I Ref. Kirche Zürich Oberstrass
Sonntag, 7. Februar 2021, 17.00 Uh I Ref. Kirche Zürich Stäfa
Beat Schäfer, Leitung
www.nzuek.ch

12. EUROPÄISCHES JUGENDCHOR FESTIVAL BASEL -
Mi 12. – So 16. Mai 2021 (Auffahrtsbrücke)
18 höchstqualifizierte Kinder- und Jugendchöre aus 12 europäischen Ländern sowie ein Gastchor aus der Inneren Mongolei geben mehr als 40 Konzerte in der Region Basel. Im Rahmenprogramm konzertieren ca. 1‘200 Kinder und Jugendliche aus allen Sprachregionen der Schweiz.
www.ejcf.ch
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Impressum

Redaktion / Layout SFEC

Präsidium / Président Patrick Secchiari
Geschäftsführung / Directrice Liliane Keller Würmli

Das Bulletin erscheint 3x jährlich.
Nächste Ausgabe / Prochain numéro Dezember 2020
Redaktionsschluss / Délai rédactionnel
15. November 2020
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